Montag, 21. April 2008

Projekt 52 - Geheimer Platz

Letzte Woche stellte Projekt 52 den Auftrag, den eigenen geheimen Ort zu fotographieren. Unter geheimen Ort versteht man einen... Ähm, ich lass das lieber Sari erklären:
"Was versteht man nun unter geheimen Orten? Eigentlich ganz klar. In der Ausbildung zur Erzieherin haben wir oft über geheime Orte von Kindern gesprochen, wo sie heute sind, wo wir uns damals gerne aufgehalten haben. Im Prinzip geht es also darum entweder nochmal in die eigene Kindheit oder in die Erinnerung der eigenen Kinder einzutauchen und herauszufinden, wo man sich früher gerne herumgetrieben hat, wovon Eltern nicht unbedingt wussten. Orte, die einen gewissen Reiz auf einen ausübten, die vielleicht etwas von einer geheimnisvollen Höhle oder etwas märchenhaftes hatten. Dieses Mal bin ich vor allem wieder auf die Geschichten dazu gespannt."
Für mich gibt und gab es einen solchen Ort nicht. Ich habe mich immer an verschiedenen Plätzen wohl gefühlt. Einer davon, war früher als Kind der Wald in der Nähe unseres Hauses. Als Jugendliche fühlte ich mich besonders wohl auf dem Rücken meines Lieblingspferds. Eine längere Zeit lang waren es die arme meines damaligen Freundes, die mir Geborgenheit gaben.
Im Moment gibt es nicht einen Ort, den ich meinen Bevorzugten nennen könnte. An verschiedenen Plätzen, in verschiedenen Situationen fühle ich mich frei und geborgen gleichzeitig.
Alle diese Orte haben eines gemeinsam. Die Sonne und der Himmel über ihnen. Deshalb soll dieses Bild symbolisch für die vielzahl an Orten stehen, die mir in Vergangenheit viel bedeutet haben und heute bedeuten.