Jogo, Luta, Dança.Spiel, Kampf, Tanz oder auch einfach Capoeira. Eines meiner Hobbies.
Capoeira entstand in der Kolonialzeit in Brasilien. Es wurde auf den Plantagen von den schwarzen Sklaven entwickelt. Sie wollten dazu im Stande sein - wenn nötig - sich gegen die Kolonialherren zu verteidigen. Da es ihnen untersagt war, jegliche Kampftechniken zu trainieren, entwickelten sie einen Kampftanz, Capoeira genannt. Die Kampfsportart enthält wegen dieser Entstehungsgeschichte bis heute viele tänzerische Elemente. Es ist ein dynamischer und spielerischer Kampf. Deshalb sagt der Brasilianer er spiele Capoeira (jogar capoeira) und nicht er kämpfe. Gespielt wird immer zu Musik. Zentrales Element ist der Berimbau. Ein einseitiges Instrument das aus cabaça (Kürbis, der als Klangkörper dient), arame (Draht) und paú (Holzstecken) besteht. Begleitet wird der Berimbaú meistens von einem Atabaque (Trommel) und einem Pandeiro (Schellentamburin) und Gesang. Dieser besteht meistens aus Strophen, die der Mestre alleine singt, und Refrains, in welche alle einstimmen. Viele Lieder erzählen von der Kolonialzeit, dem Leben des armen Mannes in Brasilien, von Frauen - meistens morena gennant - oder Capoeira selbst.
Was Capoeira für mich ausmacht, ist die Vereinigung von Bewegung, Melodie, Rhytmus und Lebensfreude.

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