Mittwoch, 31. Dezember 2008

Musik in und aus der Schweiz

Meine Schweiz ist klein. Aber Künstler, die gute Musik machen, gibt es auch hier. Wegen der Sprachgrenze oder -barrikade in andere Länder - selbst zu Deutschland und Österreich - ist sie meistens aber nicht international bekannt. Deshalb hier ein paar Kostproben von Lieder, die im 2008 erschienen sind.

Mein persönlicher Favorit: Bligg - Musig i dä Schwiiz
Er sieht nicht nur gut aus, sondern macht auch gute Musik. Zu Beginn produzierte er klassischen Hip Hop. Auf seinem Album 0816, das dieses Jahr erschien, verbindet er ihn zum ersten Mal mit traditioneller Schweizer Musik. Rap mit Hackbrett. Originell.




Der Casting-Sieger: Baschi - Wenn du das Lied ghörsch
Er war bei einer der Staffeln von Musicstar dabei. Er hat es nicht auf den 1. Platz in der TV-Show geschafft, aber trotzdem gewonnen, da er als einziges Casting-Produkt wenigstens schweizweit bekannt wurde und blieb.




Die junggebliebenen Oldies: Züri West - Fische versänke
Züri West sind schon lange in der Mundart-Musikszene etabliert. Das erste Mal hörte ich sie ab einer CD meines Vaters. Dies will etwas heissen. Im Januar dieses Jahres erschien ihre CD "Haubi Songs" (halbe Songs).





Raabs-Entdeckung: Stefanie Heinzmann - Like a Bullet
Eine der wenigen Schweizer Musikerinen, die auch in Deutschland bekannt ist. Der Grund: Sie gewann die Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD (Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf). Und ausserdem singt sie auf Englisch.




Dienstag, 30. Dezember 2008

Mein 2008

Bald ist es so weit. Noch 24 Stunden und ein Jahr geht zu Ende. Es war kein Jahr der Veränderung für mich. Das war 2007. 2008 war ein Jahr der Vertiefung, aber auch der Enttäuschungen und Abschiede.
Januar: Ich schreibe meine ersten Prüfungen an der ZHAW. Alle erfolgreich, wie ich wenig später erfahre.
Februar: Das Leben läuft weiter.
März: Eine Mitstudentin nimmt mich an das erste Couchsurfing-Meeting in Zürich mit. Ich bin begeistert von den Leuten. Und melde mich kurz darauf an. Eine der guten Entscheidungen im 2008. Über Couchsurfing lerne ich interessante Menschen kennen, verbringe lustige Stunden in Bars in Zürich, führe viele interessante Gespräche und beteilige mich an einer Kissenschlacht.
Ich beginne, neben dem Studium in einer Ausstellung zu arbeiten. Der langweiligste Job, den ich je hatte. Das Management ist mühsam. Jede Woche gibt es neue Weisungen, um alles muss man sich selber kümmern. Ende Mai werde ich aus diesen Gründen bereits wieder künden.
April: Ich, die meine Mutter und Schwester immer als Brillenschlangen verspottet habe, bekomme meine erste Brille.
Ich werde 20. Der Geburtstag bedeutet mir nicht besondern viel. Aber ich geniesse den Abend im Rahmen von Kollegen und Freunden.
Mai: Ich beginne für die zweiten Semester-Prüfungen zu lernen.
Auf unserem Balkon nistet ein Vogel, wenig später schlüpfen die Kücken. Deren gepfeife begleitet mich durch meine ganze Lernzeit.
Juni: Ich schreibe Prüfungen. Beim Fach Wirtschaft befürchte ich, es habe nicht gereicht. Die Erlösung als ich die Prüfung zurückerhalte und erfahre, dass ich mit einer 4.25 bestanden habe ist gross.
Eine Freundschaft bekommt ihre erste Risse. Später wird sie ganz brechen. Es tut weh, aber ich kann nichts dagegen tun.
Am 21. Juni fliege ich nach Chile. Fünfeinhalb Wochen reise ich mit meinem Rucksack durch das Land. Es war eine abwechslungsreiche, intensive Zeit. Es ist die perfekte Illusion der Freiheit. Nach Hause komme ich nicht gerne.
Juli: Den ganzen Juli verbringe ich in Südamerika. am 31. August lande ich in Zürich, wo mich meine Schwester abhohlt. Im Gepäck 1777 Fotos und tausende Geschichte, die ich unbedingt meiner Familie und vorallem meinem Vater erzählen möchte, der in Chile aufgewachsen ist.
Eine meiner Wg-Mitbewohnerin zieht über den Sommer aus und jemand Neues ein.
August: Ich beginne mein Praktikum beim Migros-Magazin. Meine Arbeit gefällt mir vom ersten Moment an, sowie auch die Leute, mit denen ich zusammen arbeite. In den kommenden Monate soll es noch besser werden.
Mein Herz bricht bei einem Abschied, der für mich viel zu früh kommt. Ich habe nicht einmal die Möglichkeit, auf Lebewohl zu sagen. Ohnmacht und Hilflosigkeit begleiten mich über Tage und Woche. Irgendwann weichen sie der Wut. Sie ist auch jetzt und wird wohl auch im 2009 noch manchmal meine Wegbegleiterin sein.
September: Ich hoste meine erste wirklich Couchsurferin. Eine Brasilianerin. Mit ihr besteige ich am Wochenend gemeinsam das Faulhorn. Ihr ersten und mein erster freiwilliger Berg.
Ich verbringe mit einer Kollegin ein wunderbares Wochenende im Tessin. Die Auszeit des Alltags tut mir gut.
Oktober: Ich verbringe das Wochenende bei meiner Schwester in Bern und muss feststellen, dass Henna in meinen Haaren erstaunlich gut wirkt.
Ich will mit meiner Kollegin ein weiteres Wochenende wegfahren, erfahre dann aber am Donenrstag, dass ich am Samstag arbeiten muss. Aus dem Wochenende wird ein Sonntag in Fribourg.

Es schneit zum ersten Mal.
Ich erstelle einen Film für den Monatsapéro auf unserer Redaktion. Nebenbei bastle ich Zuhause einen Papagei für mein Piratenkostüm für Halloween.

November: Wir führen meinen Film am Apéro vor. Alle sind begeistert. Ich bin erleichtert und ein klein wenig stolz.
Mein Artikel schafft es auf das Cover des Migros-Magazins.

Mein Praktikum endet. Der Abschied fällt mir nicht leicht. Ich hatte meine Arbeit und meine Mitarbeiter ins Herz geschlossen.
Dezember: Meine Ferien beginnen und ich geniesse das Nichtstun. Damit es mir nicht zu langweilig wird, setze ich mir das Ziel, einen Adventskalender mit einem Foto täglich auf meinem Blog zu veranstalten.
Ich hoste einen neuseeländischen Couchsurfer und baue auf dem Uetliberg einen Schneeman mit ihm.

Drei Tage verbringe ich in Chur mit meiner dänischen Kollegin. Wir fahren Schlitten und Ski und Snowboard.
Weihnachten verbringe ich ihm Kreise meiner Familie in Berneck.
Jetzt ist es nach 2 Uhr morgens. In 22 Stunden geht ein Jahr zu Ende.

David gegen Goliath

Ich bin kein grosser Freund von Apple. Ich finde den Hype um Ipod, Iphone und Imac übertrieben und fast lächerlich. Aber dieses Ereignis hat selbst mich von den Qualitäten von Apple Produkten überzeugt.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Seit einiger Zeit bin ich nicht stolze aber Besitzerin eines Ipod-Shuffles. Ich Idiot habe ihn in meiner Fleecejacke vergessen. Meine Mutter hat sie gewaschen. Irgendwann stellte ich fest, dass er verschwunden war und suchte ihn. Als ich ihn in der frisch gewaschenen Jacke fand, befürchtete ich das schlimmste. Aber das traf zum Glück nicht ein. Meine kleine Musikmaschine funktionierte immer noch einwandfrei.
Das Resultat lautet defintiv Ipod vs. Waschmaschine 1:0.

Montag, 29. Dezember 2008

Wintertag

Spaziergang in den Weinbergen von Berneck SG.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Im Schnee

Bilder eines Höhenspaziergang im Pizol
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Freitag, 26. Dezember 2008

Kitty, kitty

Meine Katze zu fotographieren ist nicht einfach. Wegen ihrer Fellfarbe sieht sie auf Bilder meistens wie ein schwarzes Loch aus. Diese drei Fotos halte ich ausnahmsweise für gelungen.
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Mittwoch, 24. Dezember 2008

24. Dezember

Frohe Weihnachten. Das letzte Türchen meines Adventskalenders ist geöffnet. Ich habe heute den Abend im Rahmen meiner Familie genossen. Nein, ich bin nicht in den vergangenen Stunden zu einem Weihnachts-Fan konvertiert. Schön war es trotzdem. Und wirklich gegen Weihnachten bin ich auch nicht. Ich vermisse nur den Zauber, den das Fest als Kind hatte. Ich wünsche ihn mir jedes Jahr zurück. Aber am Tag nach Heilig Abend folgt immer die Ernüchterung, weil er nicht zurückgekommen ist und wohl nicht mehr zurückkommen wird.
Frohe Weihnachten trotzdem.
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Dienstag, 23. Dezember 2008

23. Dezember

Noch einmal ein Bild von gestern, denn ich habe heute oft an gestern gedacht. Wobei oft wohl noch untertrieben ist. Ich wurde jedes mal ans Snowboarden erinnert, wenn ich meinen Kopf auf die eine oder andere Seite drehte.
Ich befürchte, ich habe es gestern etwas übertrieben auf der Piste und vorallem im Tiefschnee. Dabei bin ich auch einige Male gestürzt und nicht immer sanft. Das Resultat ist eine gezerrte Nackenmuskulatur oder gestauchte Halswirbel, wie meine Mutter behauptet.


Montag, 22. Dezember 2008

22. Dezember

Nur noch zwei Türchen und dann ist Weihnachten. Heute war ich noch einmal in den Bergen, um zu snowboarden. Am Morgen war das Wetter perfekt, am Nachmittag zog dann leider Nebel auf.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Alea iacta est

Die Würfel sind gefallen.
Ein älteres Bild, das entstand bevor ich diesen Blog überhaupt hatte. Das Konzept und die Hand ist von mir. Fotographiert hat mein Vater.

21. Dezember


So viel zu meiner Vorbildlichkeit. Gestern habe ich vergessen ein Adventskalender-Türchen zu öffnen. Leider habe ich nicht einmal eine gute Entschuldigung. Ich habe es schlicht und einfach vergessen.

Samstag, 20. Dezember 2008

Kostproben aus meinem Ipod

Vier Lieder, die ich zur Zeit pausenlos hören könnte.

Der Stern am Nordhimmel: Maria Mena
Nicht der Hitparaden-Stürmen Just wanna hold you, sondern I miss you love. Ein schönes, wenn auch trauriges Lied für Abends im Bett.



Die Sonne Kubas: Orishas
El Kilo ist zur Zeit mein Lieblingslied der Zentralamerikaner. Es ist nicht einfach gute Laune Musik, aber bestimm fröhlicher als Maria Mena. Ideal zum Snowboarden.


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Die Klassiker-Überarbeiter: The Neptunes
Ursprünglich spielten die Rolling Stones Sympathy for the devil. Der Remix der Neptunes ist nicht schlecht, kann das Original aber nicht übertreffen. Das Video hingegen finde ich super.



Der blutdürstige Barbier: Jonny Depp als Sweeny Todd
Ich habe mich als ich den Film anschaute, gleich auch in den Sountrack verliebt. Nur ein einziges Lied auszuwählen war schwierig. Meine Wahl viel auf No place like London.


Freitag, 19. Dezember 2008

19. Dezember


Noch einmal eine Weihnachtsbeleuchtung. Diese hängt in Chur, Graubünden.


Donnerstag, 18. Dezember 2008

18. Dezember

Ohne viele Worte heute. Einfach noch einmal ein Bild von meinem Kurzurlaub in den Bergen. Am letzten Tag war es ziemlich neblig.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

17. Dezember

Ich bin zurück aus Graubünden. Es war wunderschön. Snowboarden und schlitteln und das mit beschneiten Bergen im Hintergrund. Um die verpassten Türchen meines Adventskalender wett zu machen, gibt es heute drei Bilder auf einmal.
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Dienstag, 16. Dezember 2008

Blog Julklapp zum Zweiten

Und auch ich habe mich heute als Gastautor betätigt. Nämlich auf der Gedankendeponie von Konna. Das Thema meines Beitrags: Murphy's Law oder "es lebe der Pessimismus".

Wintersonnenwende

Gedanken in Buchstaben proudly presents: Curi0us von Curi0usities. Im Rahmen von Blog Julklapp hat er für heute einen Gastbeitrag für meinen Blog geschrieben. Nun übergebe ich ihm das Wort:

Heute in fünf Tagen ist auf der Nordhalbkugel Wintersonnenwende.
Von da an werden die Tage nach und nach wieder länger, wieder heller.
Weihnachten ist für mich immer irgendwie auch der Wendepunkt. Die Tage im Jahr, nach denen alles wieder mehr oder weniger auf Null gesetzt wird.
Einmal tief Luft holen und danach geht alles wieder von vorn los.
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Reboot.

Warten darauf, dass das wirkliche Leben wieder weiter geht.
Nach drei Tagen an denen irgendwie "alles anders" ist als sonst. Nicht besser, anders. Drei Tagen an denen selbst die tumbesten Typen irgendwie melancholisch, nachdenklich oder fürsorglich gucken.
Tagen an denen plötzlich alle glauben, sie müssten Spazierengehen, obwohl sie es sonst nie machen.
Tagen an denen Ehemänner glauben, sie müssten und könnten Kochen. Einmal im Jahr.
Tage an denen plötzlich unscheinbare Menschen im Weihnachtsmannkostüm abgehen, als wären sie Robbie Williams.
Weihnachten ist eine komische Zeit, vielleicht die komischste im Jahr.
Ich mag ja die Beleuchtung. Ich liebe das Gebäck. Beschenkt werden ist schön, Geschenke machen noch schöner. Den mir Liebsten unter den Menschen etwas Freude bereiten. Das mag ich.
Aber oft mag ich die Atmosphäre nicht wirklich.
Scheinheilig.
Im wahrsten Sinne des Wortes. Plötzlich entdecken völlig areligiöse Menschen, dass sie in die Kirche gehen müssen.
Viele Menschen, die sonst ohne Ellenbogen kaum geradeaus gehen können, spenden für Obdachlose. Glauben damit würden sie zu guten Menschen. Moderne Ablasszahlungen.
Gewalttäter die drei Tage im Jahr so tun, als wären sie liebevoll oder zärtlich. Aber hinter den Kulissen? Wer weiss.
Nicht umsonst ist Weihnachten die Zeit im Jahr, zu der am meisten Selbstmorde geschehen. Familienkrisen. Alles ist anders, drei Tage lang.
Am 27. Dezember ist das System heruntergefahren. Komplexe Datenbanken brauchen eine Weile, bevor sie wieder hochgefahren sind. Fünf Tage. Bis zum 2. Januar.
Wintersonnenwende, irgendwie der Neustart des Systems. Jedes Jahr.
Vergesst nicht, wer ihr eigentlich seid, in den nächsten Tagen.
Kommt gut über die Festtage. Und trotz allem: Frohe Weihnachten.

Reboot.

Sonntag, 14. Dezember 2008

14. Dezember

Noch einmal Schnee. Denn in den Schnee geht es für mich heute Abend. Ich fahre mit einer Freundin nach Lenzerheide, um dort drei Tage die Pisten unsicher zu machen. Ich habe beschlossen, dass ich die Tage einfach genissen will und keine Lust habe, mir Sorgen zu machen, ob ich irgendwo ins Internet kann, deshalb werde ich meinen Adventskalender unterbrechen. Am Mittwoch bin ich zurück und öffne das nächste Türchen.

Freitag, 12. Dezember 2008

13. Dezember

Ausnahmsweise stammt das Foto für den Kalender nicht von mir selbst sondern von einem Freund. Der Fotograph dieses witzigen Schnappschüsses heisst Thomas Graf. Er ist der Freund meiner Mitbewohnerin und mir immer eine grosse Hilfe, wenn ich technische Fragen betreffend meiner Fotokamera habe. Aufgenommen hat er das vereiste Fahrrad in Davos.


12. Dezember


Die Weihnachtsbeleuchtung in Winterthur. So finde ich die Stadt am allerschönsten.